Wie kann ich als Anfänger meine ersten Coaching Klienten finden?

Diese Frage erreicht uns beinahe täglich. Vielleicht geht es dir auch so. Du hast deine Coaching-Ausbildung erfolgreich absolviert. Nun bist du richtig motiviert, dein Wissen an andere Menschen weiterzugeben und ihnen beim Erreichen ihrer Ziele zu helfen.

Doch wie kommst du jetzt an Klienten, um Erfahrungen in der Praxis zu sammeln und auch Referenzen vorzuweisen? Wir geben dir gerne unseren erprobten 5-Schritte-Plan an die Hand, um dir die Kundenakquise zu erleichtern.

1. Zielgruppenanalyse

Zunächst ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe genau kennst. Nur wenn du die Bedürfnisse deiner Zielgruppe kennst, kannst du deine Coaching-Inhalte an diese anpassen. Wenn du Coaching Klienten finden möchtest, ist eine Zielgruppenanalyse unerlässlich.

Definiere daher genau, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Hierfür kannst du dir einen Kundenavatar erstellen. Das bedeutet, du kreierst ein fiktives Bild deines Wunschkunden. Diesen perfekten Kunden beschreibst du am besten so detailliert wie möglich anhand dieser Merkmale:

– Geschlecht
– Alter
– Familienstand
– Bildung
– Beruf
– Einkommen
– Wohnort
– Interessen, Hobbys
– Werte
– Ängste, Probleme
– Wünsche, Träume

Wenn du diese Merkmale definiert hast, kannst du dein Angebot wesentlich besser an die Bedürfnisse deiner potenziellen Klienten anpassen. Um ein Problem zu lösen, solltest du es natürlich auch kennen. Für diese Problem kannst du anschließend deine Lösung in Form deines Angebotes anbieten.

2. Angebotserstellung für deine Coaching Klienten

Nachdem du deine Zielgruppe definiert und genauer unter die Lupe genommen hast, geht es nun an die Angebotserstellung. Viele Coaches konzentrieren sich dabei viel zu sehr auf die eigene Leistung und den Umsatz. Klienten und deren Bedürfnisse sowie Wünsche geraten leider in Vergessenheit.

Dein Business als Coach hängt allerdings von deinen Klienten ab, denn deine Zielgruppe ist der ausschlaggebende Erfolgsfaktor. Durch deinen Kundenavatar weißt du genau, wen du ansprechen möchtest und erstellst dein Angebot nach diesen Faktoren.

Lass deine potenziellen Kunden wissen, welchen Nutzen ihnen deine Leistung bringt und welches Ziel damit erreicht werden kann. Wichtig ist dabei immer, dass du nicht erstrangig dein Coaching verkaufst, sondern das Ziel. Wenn du deinen Klienten beim Abnehmen hilfst, möchten diese keinen strengen Ernährungsplan und anstrengende Sportübungen kaufen. Sie wollen vielmehr eine Wohlfühlfigur und neue Lebensfreude von dir kaufen. Natürlich kannst du auch den Weg dorthin kurz aufführen. Im Vordergrund sollte aber immer der Nutzen deines Angebotes stehen.

Es ist auch immer wieder hilfreich, die Ängste der Zielgruppe anzusprechen. Für diese Ängste und Probleme bietest du dann eine Lösung und unterbreitest dein Angebot.

3. Marketingkanal

Du kennst deine Zielgruppe und hast dein entsprechendes Angebot kreiert. Jetzt geht es darum, deine Wunschkunden mit deinem Angebot zu erreichen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

– Social-Media-Marketing
– E-Mail-Marketing
– Content-Marketing
– Suchmaschinen-Optimierung
– Werbeanzeigen
– Affiliate-Programme
– Events, Messen

Da du anfangs noch nicht weißt, welcher Marketingkanal für dich am besten funktioniert, kannst du es mit geringstmöglichem Aufwand testen. Überlege dir, wie leicht es ist, mit diesem Kanal zu beginnen und wie viel Potenzial darin steckt. Manches kommt vielleicht schon von Beginn an nicht für dich in Frage. Diese Kanäle kannst du direkt streichen.

Wir empfehlen dir, dich zumindest für den Anfang auf 1 – 2 Plattformen zu konzentrieren. Lege dir gerne auch Marketingziele fest und prüfe, ob du sie mit deinen ausgewählten Kanälen erreichen kannst. Analysiere auch, auf welchen Kanälen sich deine Zielgruppe vermehrt aufhält.

4. Contenterstellung

Coaching Klienten finden gelingt auch über Contenterstellung. Das heißt, du kreierst hilfreiche, spannende und unterhaltsame Inhalte für deine Zielgruppe. Dein Content sorgt dafür, dass du auf dich aufmerksam machst, dein Fachwissen zeigst und Vertrauen aufbaust. Vertrauen ist sehr wichtig, dass deine Leser letztendlich auch zu zahlenden Klienten werden.

Mit diesen Inhalten kannst du bereits kleine Probleme deiner Wunschkunden lösen. So zeigst du ihnen, dass du sie verstehst und auch ihre größeren Probleme lösen kannst – natürlich in einem Coaching.

Deinen Content kannst du auch für Suchmaschinen optimieren. SEO hilft dir dabei, von deiner Zielgruppe gefunden zu werden. Hierfür bieten sich beispielsweise Blogartikel an, in denen du dein Fachwissen verbreitest. Je regelmäßiger du wertvolle, nützliche und gut optimierte Inhalte veröffentlichst, umso relevanter wird dein Content für Suchmaschinen.

Auch Social-Media-Beiträge zählen zur Contenterstellung. Mit regelmäßigen Posts kannst du sowohl Einblicke in dein Arbeitsleben als auch in deinen Alltag geben.

5. Community-Aufbau

Die besten Inhalte bringen dir nichts, wenn sie niemand liest. Daher empfehlen wir von Anfang an, dir eine Community aufzubauen. Erstelle dir beispielsweise eine Facebook-Seite, einen Instagram-Account und/oder ein Profil auf LinkedIn. Poste dort relevante Inhalte zu deinem Coaching-Thema und zeig deine Expertise.

Für den Community-Aufbau möchten wir dir gerne eine wichtige Regel mit auf den Weg geben: Von nichts kommt nichts! Es hilft dir nichts, einen Account zu erstellen und nur zu posten. Du musst auch aktiv auf dich aufmerksam machen. Die Menschen müssen von deinem Account und von dir erfahren. Daher ist es wichtig, auch bei anderen Profilen aktiv zu sein.

Über Hashtags oder andere themenrelevante Accounts findest du beispielsweise Menschen, die sich bereits für dein Thema interessieren. Genau das ist deine Zielgruppe. Innerhalb dieser Zielgruppe kannst du nun aktiv werden. Like und kommentiere deren Beiträge mit wertvollen Worten. Achte immer darauf, persönlich zu sein und nicht nur zu schreiben „Schönes Foto“. Vielleicht gehst du lieber kurz auf den Beitrag ein, stellst dich vor und verweist auf dein Profil, auf dem es viele Tipps zum Thema XY gibt.

Sehr wichtig ist auch, dass du deine Kommentare und Nachrichten beantwortest. Immerhin nehmen sich diese Personen Zeit für die Interaktion mit deinem Beitrag, deshalb solltest du sie nicht ignorieren. Zudem können Umfragen sehr hilfreich sein. Frag doch einfach mal nach, wo der Schuh drückt und vor welchen Problemen deine Follower stehen.

Genau darauf kannst du dann in deinen nächsten Postings eingehen. Zeig deiner Community, dass du sie wahrnimmst und dir die einzelnen Menschen wichtig sind. Auf die Interessen deiner Zielgruppe kannst du sowohl schriftlich als auch in einem Video eingehen. Finde hierfür am besten heraus, was besser zu dir passt.

Fazit zum Thema Coaching Klienten finden

Mit diesen 5 Schritten bist du nun bestens informiert, wie du Kunden generieren kannst. Coaching Klienten finden geht leider nicht von heute auf morgen. Wenn du aber diese Dinge berücksichtigst, bist du auf dem besten Weg zu deinen ersten Kunden.

Wir freuen uns sehr, wenn dir diese Tipps weiterhelfen. Hast du deine ersten Coaching Klienten bereits gefunden? Wie bist du dabei vorgegangen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Benötigst du noch etwas Unterstützung, um Coaching Klienten zu finden? Dann stehen wir dir sehr gerne zur Seite. Hier kannst du dich bei uns registrieren!

 

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